Sei vorsichtig, was du dir wünschst - Das Universum hört gut zu

Aktualisiert: 15. Sept.



Gerade darf ich ein bisschen Abenteuer erleben. Ich sitze bzw. liege in meinem Auto und schreibe diesen Blogpost hier. Was ist Besonderes dabei? Naja, das war jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz geplant. Ich liege auf relativ kleiner Fläche, kann meine Beine nicht ausstrecken und alles ist feucht oder richtig nass, inklusive mir selbst :-). Aber mir gehts wunderbar und ich genieße das Erlebnis - mal was Neues. Ich liebe einfach das Abenteuer und möchte am Ende meines Lebens etwas zu erzählen haben. Ich möchte über das, was ich erlebt habe schmunzeln können und stolz auf mich sein, wenn ich bestimmte Situationen überwunden habe und daran gewachsen bin. Das Leben wäre sonst einfach nur langweilig, findest du nicht?


Warum liege ich jetzt also in meinem Auto und tippe auf meinem Laptop diesen Post, anstelle mich in warme und vor allem trockene Federn zu kuscheln? Das Ganze war so: Ich wollte zum Sommerabschluss nochmal einen richtig schönen kleinen Urlaub machen. Einfach nochmal raus in die Natur und Stille - die Seen und letzte starke Sonne genießen. Mein Plan ist soweit auch aufgegangen. Ich bin nach Österreich gefahren und habe mir einen schönen kleinen Campingplatz gesucht. Ich wollte erst vor zwei Monaten hier Urlaub machen, aber musste kurzfristig umdisponieren. Also wollte ich meinen Plan jetzt noch realisieren, bevor der Sommer rum ist. Alles gut soweit. Am Abend meines ersten Tages fing es dann das Regnen an. Der Regen und Sturm wurden immer stärker. Ich musste leider feststellen, dass mein altes Zelt wohl für so etwas nicht mehr so ganz ausgelegt ist. Dass die Wände nass werden und ich meinen Schlafplatz vom Rand des Zeltes in die Mitte verlagern muss, kein Problem, ich bin ja flexibel. Als ich auf einmal erste Pfützen in meinem Zelt hatte, wurde es langsam etwas unangenehmer. Ich dachte mir: Gut, die Luftmatratze hat ja noch etwas Spiel, bis ich im Wasser liege. Ich habe dann alles was ich hatte in die Mitte des Zeltes gestapelt und saß dort hockend auf Zehenspitzen und kleinstem Raum mit dem Entschluss, einfach den Regen abzuwarten. So lange kann es ja nicht dauern. Als es dann aber eine Sprühdusche in meinem Zelt gab, wurde es mir dann doch zu viel des Guten. Wasser auch noch von oben - jetzt ist wirklich Schluss! Ich musste dann eine Entscheidung treffen: 1. Abwarten, bis das Gewitter vorüber geht und alles nass(er) ist 2. nach Hause fahren 3. mir ein Hotelzimmer suchen 4. im Auto schlafen. Und dann kam es mir: Yes, Jackpot! Im Auto schlafen sollte es werden, denn da ist es trocken und gewittersicher. Und es ist irgendwie spannend :-).


Ich habe dann also mitten in der Nacht in der Dunkelheit im strömenden Regen und Sturm alles in mein Auto verfrachtet, das leider 20 m entfernt weg stand, und mich auf der gekippten Rückbank eingerichtet. Und das alles im Gewittersturm, dem kein Regenschirm standgehalten hat. Jetzt ist zwar so ziemlich alles nass, was nur geht, aber es ist schön gemütlich hier. Ich liege eingekuschelt in meinem Schlafsack, habe meinen Laptop auf dem Schoß, die Campinglampe leuchtet und höre den Regen auf mein Auto prasseln. Ich fühle mich sicher und dankbar für meinen festen Unterschlupf! Und ich trage zwei verschieden farbige Socken, die einzigen einigermaßen trockenen, die ich noch finden konnte. Jetzt weiß ich es wieder umso mehr zu schätzen, was es heißt, ein festes Dach über dem Kopf zu haben, eine heiße Dusche zu genießen und ein Auto zu besitzen ... oder auch einfach nur halbwegs trockene Socken zu tragen. So Erlebnisse erden ungemein und lassen einen den eigenen Komfort im Leben wieder mehr wertschätzen. Wir können uns doch heutzutage kaum beschweren, was das anbelangt!


Dass ich hier in meinem Auto liege, ist für mich kein Zufall. Ich wollte nämlich schon immer mal ausprobieren, wie es ist, in meinem Auto zu schlafen. Hier sei angemerkt, dass ich einen kleinen VW-Polo habe und der Platz sehr beschränkt ist. Ich kann kaum die Beine ausstrecken. Das hat mich wohl bisher immer von der Umsetzung abgehalten. Tja, man sollte wohl aufpassen, was man sich wünscht. Mit dem Manifestieren ist es nämlich so: Du stellst dir zum Beispiel vor, wie du in deinem Auto übernachtest. Du freust dich darüber, visualisierst es und fühlst das Abenteuer dabei. Du stellst dir vor, du kannst wo du willst mit deinem Auto Halt machen und vor Ort die Landschaft genießen. Und dann wird es spannend: Das Universum nimmt deinen Auftrag gerne entgegen und möchte ihn dir so schnell es geht gerne erfüllen. Manifestieren bedeutet nämlich, dass das Realität wird, was du dir wünschst und vorstellst. Wie man in meiner Situation sieht, sollte man beim Manifestieren sehr gut überlegen, was man sich wünscht und dabei möglichst präzise und detailverliebt sein. Denn ich habe die Umstände nicht näher definiert, genauso wenig wie den Zeitpunkt der Umsetzung. Meine Manifestation war einfach sehr grob, was dem Universum einen sehr großen Umsetzungsspielraum gegeben hat ;-). Ich hätte mal besser sagen sollen: Ich übernachte an einem lauen Sommerabend (trocken und warm) gemütlich eingekuschelt in meinem Auto. Und nicht: Beim größten Sturm und Regen habe ich keine wirklich andere Option, als mit meinen nassen Sachen ins Auto zu flüchten und frierend die Nacht zu überstehen. Ich habe nämlich tatsächlich erstmal nicht so gut geschlafen.

Ach ja, was ich noch vergessen hatte zu sagen: Ich habe vor dem Wochenende mal wieder meine Karten ausgepackt. Mir macht es einfach Spaß damit zu arbeiten und ich kann mir wertvolle Impulse für mein Leben daraus ableiten. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie gut das funktioniert und nehme das was heraus kommt nicht unbedingt so super ernst. So lange es hilft, warum nicht? Meine Legung war für mich ein bisschen ein Rätsel und ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was denn am Wochenende groß passieren sollte. Die Botschaft war in etwa so: Ich werde am Wochenende eine Überraschung erleben, darf mit unvorhergesehenen Dingen umgehen und in diesem Zuge eine Entscheidung treffen. Tja, ich lasse das jetzt mal unkommentiert stehen. You know ;-).


Mir hat es Spaß gemacht, dir heute live aus dem Auto von meinem kleinen Abenteuer zu erzählen! Ich wollte dir damit verdeutlichen, wie wichtig es aus meiner Sicht ist, so genau wie möglich zu Manifestieren. Denn das, was du dir wünschst, wird auch so kommen. Du kannst aus meiner Sicht so gut wie alles haben und wirst sehr glücklich mit der Lieferung sein, solange du gut bestellst. Wichtig: Denke an die Details und mal es dir so gut wie möglich aus! Manifestieren kann man lernen und macht unglaublich viel Spaß, vor allem sobald du den Dreh raus hast! Das Leben fühlt sich für mich manchmal wie ein riesen großer Süßigkeitenladen an, aus dem ich frei wählen kann und in dem ich mir nehmen darf, auf was ich Lust habe. Und manchmal bietet mir das Leben die besten Sachen an, bevor ich sie mir überhaupt gewünscht habe. Das sind dann oft die besten Manifestationen!


Meine Geschichte erinnert mich heute auch wieder daran, wie schön Abenteuer doch sein kann und wie lebendig man sich danach fühlt, wenn alles gut ausgegangen ist. Man sieht, zu was man in der Lage ist und, dass man sich gut um sich selbst kümmern kann - egal was ist. Und das Schönste ist einfach, wir haben in Zukunft etwas aus unserem Leben zu erzählen!


Wann hast du das letzte Mal ein Abenteuer erlebt? Wie bist du mit der Situation umgegangen? Hat es dich verändert und stärker gemacht? Sehnst du dich mehr nach neuen Erlebnissen? Auf was hättest du Lust? Hattest du schon einmal das Erlebnis, dass etwas unverhofft gekommen ist, d.h. du hast dir etwas gewünscht, es wurde nur anders geliefert als du dir vorgestellt hast?